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Alle Suchergebnisse zum Schlagwort »Felix Koltermann«


Schwerpunktthema

»Wir sind keine Friedensanwälte«

Ob Friedensjournalismus, konfliktsensitiver Journalismus oder konstruktiver Journalismus: Es gibt eine Reihe von Begriffen, unter denen alternative Konzepte zum klassischen Kriegs- und Konfliktjournalismus diskutiert werden. Ob von Akademiker*innen, Aktivist*innen oder Journalist*innen gepusht, ist fast allen gemeinsam, dass sie es im Mainstream-Journalismus eher schwer haben. Anhand des Beispiels des philippinischen Peace and Conflict Journalism Network PECOJON wird erzählt, wie die Konzepte in der Praxis Anwendung finden können. mehr ...

Service #04

Alternativen zum Kriegsjournalismus

Die Debatte um alternative Konzepte in der Kriegs- und Konfliktberichterstattung findet auf verschiedenen Ebenen statt. Da sind neben der (foto-)journalistischen Community und der Kunstwelt die Hochschulen ebenso die Medienentwicklungszusammenarbeit zu nennen, aber auch der Medienjournalismus. Während das Konzept des konstruktiven Journalismus auf dem Weg in den Mainstream des deutschen Journalismus und damit auch Teil tagesaktueller Debatten ist, findet sich die Auseinandersetzung mit dem konfliktsensitiven Journalismus jedoch eher in Konflikt- und Postkonflikt-Staaten. mehr ...

Interview mit Meinrad Schade

Dem Davor und Danach des Krieges auf der Spur

Es ist der Traum vieler Fotojournalist*innen: für lange Zeit an einem einzigen Projekt zu arbeiten. Meinrad Schade hat sich diese Freiheit genommen. Während er zu Hause sein Geld vor allem mit Corporate Fotografie verdient, begibt er sich seit über 15 Jahren auf die Spuren von Kriegen und Konflikten in Israel und Palästina sowie den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Im Gespräch mit Felix Koltermann erläutert der Schweizer Dokumentarfotograf im Rahmen unseres Themenschwerpunkts »Kriegs-, Krisen & Konfliktfotografie« seine Motivation und die Herausforderungen seines Langzeitprojektes, die fotografische Umsetzung und die Bedeutung lokaler Bezugspersonen. mehr ...

Schwerpunktthema

Werdet hart, aber bleibt empfindsam

Die Arbeit als Fotojournalist*in in Kriegs- und Krisenregionen kann zweifellos schnell den Charakter einer menschlichen Grenzerfahrung bekommen. Dies gilt nicht nur in Bezug auf die physische Sicherheit, sondern auch die psychosozialen Folgen des Erlebten und Gesehenen. Was Fotojournalist*innen und Bildredakteur*innen dazu sagen und was die Einschätzung von Expert*innen zu dem Thema ist, hat Felix Koltermann für uns in Erfahrung gebracht. mehr ...

Schwerpunktthema

Ins Netz gegangen #03: Linktipps zur Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie

Je genauer wir hinschauen und desto länger wir uns mit der Kriegs-, Krisen und Konfliktfotografie beschäftigen, umso komplexer werden die Sachverhalte. Dann weitet sich das Panorama, da der Blick auf Details fällt, die vorher nicht im Fokus standen. Darum geht es in der dritten Runde unserer Fänge aus dem Netz. Ob ein Special zum Thema Bildmanipulation, eine Hitliste von Krisenabsteigen, ein Archiv von Amateurbildern aus Syrien oder ein Assignment für ein Embedding in einem Videospiel – all dies sind Perspektiven, die ungewöhnliche Einblicke geben. mehr ...

Schwerpunktthema

»Journalismus machen, der zeigt, was ist«

Die meisten der tagesaktuellen Bilder, die in unseren Medien aus Kriegs- und Konfliktregionen zu sehen sind, stammen von Fotojournalist*innen großer Bild- und Nachrichtenagenturen, wie der European Pressphoto Agency (epa). Als Zwischenhändler mit weltweiten Netzwerken von Korrespondent*innen haben diese Akteure eine zentrale Stellung im Mediengeschäft. Bei einem Besuch in der Zentralredaktion der epa in Frankfurt am Main sprach Felix Koltermann mit Ben Wenz, Supervising Editor für den Bereich News, über den Umgang mit Kriegs- und Konfliktfotografie. mehr ...

Schwerpunktthema

Ins Netz gegangen #02: Linktipps zur Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie

Nach einer Reihe von Artikeln zu unserem Schwerpunktthema »Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie« folgen hier erneut einige spannende Fänge aus dem Netz. Diesmal steht die Arbeitspraxis von Kriegsfotograf*innen im Vordergrund. Wie unterschiedlich deren Zugänge und Motivationen sein können und was für absurde Stories es dazu gibt, das zeigen die Fälle eines gerade volljährig gewordenen Mannes und eines Freizeit-Kriegsfotografen ebenso wie die Fake Identität von Eduardo Martins. Das Fotojournalismus auch lokale Akteure stärken kann, zeigt die Geschichte einer jungen Jesidin, die gleichwohl nicht über das Dilemma hinweghilft, dass für Reportagen von lokalen Akteuren oft nur Spotpreise bezahlt werden. mehr ...

Service #02

Sicherheit für Freelancer*innen in Krisen- und Kriegsregionen

Fragen nach persönlichem Schutz bei der Ausübung des Berufs als freie/r Fotojournalist*in können oft schneller an Bedeutung gewinnen, als man denkt. Diejenigen etwa, die in Hamburg im Jahr 2017 die Proteste gegen den G20 dokumentierten, können davon ein Lied singen. Während es dort vor allem um Fragen physischer Sicherheit sowie den Schutz des eigenen Equipments ging, kommen bei der Arbeit in Kriegs- und Krisenregionen eine Vielzahl von Themen dazu, die von Fragen digitaler Sicherheit, den Rücktransport im Fall von Krankheit und Verletzung bis zum Umgang mit möglicher Invalidität reichen. mehr ...

Service #01

Die Geschichte der Kriegsfotografie – Literaturliste

Über kaum ein Thema wurde so viel geschrieben, wie über die Geschichte der Kriegsfotografie. Kein Wunder, ist doch die Fotografie von Krieg und Gewalt etwas, über das sich trefflich streiten lässt, liegen doch journalistische Berichterstattung und politische Propaganda oft nah beieinander. Aufgrund der Fülle an bereits existierendem Material haben wir uns entschieden, die Geschichte der Kriegsfotografie nicht explizit in einem Artikel zu thematisieren, sondern euch an dieser Stelle eine Literaturliste anzubieten. mehr ...

Schwerpunktthema

Ins Netz gegangen #01: Linktipps zur Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie

Linkliste, die Erste: Für das neue Schwerpunktthema greifen wir das bei »Social Media für Fotograf*innen« etablierte Format »Ins Netz gegangen« auf, um euch wieder interessante Fänge aus dem Netz zu präsentieren. Mit Gerhard Paul blicken wir zurück auf die Geschichte der Kriegsfotografie und fragen ausgehend von zwei Forschungsprojekten nach der Rolle privater Fotografie im 2. Weltkrieg und der Bildkultur im Österreich der Nachkriegszeit. Als Schmankerl zeigt ein Wired-Artikel, warum Facebook mehr ...

Schwerpunktthema

Vom Kriege: Eine Begriffsdefinition

Wenn wir über die Kriegsfotografie sprechen, liegt es nahe, sich die Bedeutung des Wortes Krieg näher anzusehen. Denn was zeichnet einen Krieg eigentlich aus? Wodurch unterscheidet er sich von einem Konflikt oder einer Krise? Welche Rolle spielt die Gewalt? Und wie lässt sich davon der Frieden abgrenzen? In Zeiten, in denen Terroranschläge als Kriegserklärung gewertet werden und ein »Bilderkrieg« ausgerufen wird, erscheint es wichtiger denn je, sich über Bedeutung und Sinngehalt dieser Begriffe zu verständigen. mehr ...