Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

Frei und arm oder Geld machen mit NGOs?

Viele freie Kriegsfotograf*innen können sich finanziell kaum über Wasser halten, denn die Reisekosten in Konfliktgebieten sind enorm, Versicherungen und Sicherheitsausstattungen kosten ein Vermögen. »Embedded« mit einer NGO oder UN-Agentur zu reisen, kann da eine Lösung sein. Doch wie viel Freiheit muss man dafür aufgeben und welches Dilemma tut sich da auf?"Frei und arm oder Geld machen mit NGOs?" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Interview mit Meinrad Schade

Dem Davor und Danach des Krieges auf der Spur

Es ist der Traum vieler Fotojournalist*innen: für lange Zeit an einem einzigen Projekt zu arbeiten. Meinrad Schade hat sich diese Freiheit genommen. Während er zu Hause sein Geld vor allem mit Corporate Fotografie verdient, begibt er sich seit über 15 Jahren auf die Spuren von Kriegen und Konflikten in Israel und Palästina sowie den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Im Gespräch mit Felix Koltermann erläutert der Schweizer Dokumentarfotograf im Rahmen unseres Themenschwerpunkts »Kriegs-, Krisen & Konfliktfotografie« seine Motivation und die Herausforderungen seines Langzeitprojektes, die fotografische Umsetzung und die Bedeutung lokaler Bezugspersonen."Dem Davor und Danach des Krieges auf der Spur" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

Werdet hart, aber bleibt empfindsam

Die Arbeit als Fotojournalist*in in Kriegs- und Krisenregionen kann zweifellos schnell den Charakter einer menschlichen Grenzerfahrung bekommen. Dies gilt nicht nur in Bezug auf die physische Sicherheit, sondern auch die psychosozialen Folgen des Erlebten und Gesehenen. Was Fotojournalist*innen und Bildredakteur*innen dazu sagen und was die Einschätzung von Expert*innen zu dem Thema ist, hat Felix Koltermann für uns in Erfahrung gebracht."Werdet hart, aber bleibt empfindsam" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunkt #03

Psychosoziale Folgen der Arbeit in Kriegs- und Konfliktregionen

Eine achtsame und gesunde sowie langfristig erfolgreiche Arbeit als Fotojournalist*in Kriegs- und Konfliktregionen erfordert auch die Beschäftigung mit den psychosozialen (Langzeit-)Folgen dieser Arbeit. Dazu gehört auch eine Reflexion der eigenen Rolle als Journalist*in im Umgang mit Opfern von Krieg und Gewalt sowie die Selbstfürsorge. Dieser Servicetext gibt einen Überblick über relevante Publikationen und Handbücher der damit verbundenen Themenfelder und stellt passende Institutionen vor. Wegen der geringen Bedeutung, die dem Thema in Deutschland bisher zugemessen wird, sind die meisten Artikel und Publikationen auf Englisch."Psychosoziale Folgen der Arbeit in Kriegs- und Konfliktregionen" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

Mehr Sichtbarkeit für den Frieden

Ist es ethisch problematisch, in Zeiten, die von Kriegen, Krisen und Umweltzerstörungen dominiert zu sein scheinen, für Friedensfotografie zu plädieren? Friedensfotografie widmet sich dem Frieden nicht negativ, indem sie die Abwesenheit und damit die Wünschbarkeit des Friedens dokumentiert, sondern hält der etablierten Kriegsfotografie, mit der sie viele Ziele teilt, eine alternative Darstellungsweise entgegen, die Frieden positiv darstellt oder die Möglichkeit des Friedens visuell antizipiert."Mehr Sichtbarkeit für den Frieden" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

Wir wollen neue Perspektiven zeigen

Spätestens seit der Smartphone-Revolution ist fast jede Geschichte nur noch einen Klick entfernt. Egal, wo auf der Welt etwas passiert, die Story und entsprechende Bilder davon verbreiten sich in Windeseile durch den virtuellen Raum. So tauchen auch Fotos aus Konfliktregionen regelmäßig in unserem Nachrichtenstream auf. Für Medienmacher*innen wird dieser Mix aus dem Publikumswunsch nach permanenter Information, dem steten Konkurrenzdruck der Branche sowie eigenen ethischen Richtlinien zu einer journalistischen Gratwanderung. Über die Bedeutung und den redaktionellen Umgang mit Kriegs- und Konfliktfotografie sprach Florian Sturm mit Michael Pfister, dem Leiter der Bildredaktion von Zeit Online."Wir wollen neue Perspektiven zeigen" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Interview mit Lena Mucha

Mit der Fotografie die Welt verstehen

Immer wieder gibt es Fotograf*innen, deren Zugang zum Fotojournalismus an eine bestimmte Region gekoppelt ist. Dazu gehört auch die Fotografin Lena Mucha, die über ihre Erfahrungen als Ethnologin in Kolumbien den Weg in die Dokumentarfotografie fand. Heute arbeitet sie weltweit vor allem zu Genderthemen, Menschenrechten sowie unterrepräsentierten gesellschaftlichen Gruppierungen. Andreas Herzau sprach mit Lena Mucha im Rahmen unseres Themenschwerpunkts »Kriegs-, Krisen & Konfliktfotografie« über ihr Bedürfnis, Geschichten zu erzählen, Themen außerhalb des Mainstreams zu finden und ihre Verbundenheit zu Lateinamerika."Mit der Fotografie die Welt verstehen" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

Ins Netz gegangen #03: Linktipps zur Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie

Je genauer wir hinschauen und desto länger wir uns mit der Kriegs-, Krisen und Konfliktfotografie beschäftigen, umso komplexer werden die Sachverhalte. Dann weitet sich das Panorama, da der Blick auf Details fällt, die vorher nicht im Fokus standen. Darum geht es in der dritten Runde unserer Fänge aus dem Netz. Ob ein Special zum Thema Bildmanipulation, eine Hitliste von Krisenabsteigen, ein Archiv von Amateurbildern aus Syrien oder ein Assignment für ein Embedding in einem Videospiel – all dies sind Perspektiven, die ungewöhnliche Einblicke geben."Ins Netz gegangen #03: Linktipps zur Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

Ausbildung für die Kriegsfotografie?

Wer als junger Mensch in Deutschland das Berufsziel Fotojournalismus anstrebt, der hat neben einem Volontariat vor allem die Option eines Studiums an einer Fachhochschule. Während es an der Hochschule Hannover einen eigens auf dieses Themenfeld zugeschnittenen Studiengang gibt, wird das Thema an der Fachhochschule Dortmund über eine Professur abgedeckt. Als schwierig erweist sich für die Hochschulen der Umgang mit der Praxis der Kriegs- und Krisenfotografie."Ausbildung für die Kriegsfotografie?" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

»Eine Kamera ist wie eine Waffe: alle haben Angst«

In Libyen sind Fotojournalist*innen oft die eierlegende Wollmilchsau: Übersetzer*innen, Fahrer*innen, Fixer, Journalist*innen und Fotograf*innen in einem. Gegenüber den nur national arbeitenden Kolleg*innen sind sie finanziell privilegiert, doch im internationalen Geschäft fühlen sie sich manchmal wie Journalist*innen zweiter Klasse."»Eine Kamera ist wie eine Waffe: alle haben Angst«" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

»Journalismus machen, der zeigt, was ist«

Die meisten der tagesaktuellen Bilder, die in unseren Medien aus Kriegs- und Konfliktregionen zu sehen sind, stammen von Fotojournalist*innen großer Bild- und Nachrichtenagenturen, wie der European Pressphoto Agency (epa). Als Zwischenhändler mit weltweiten Netzwerken von Korrespondent*innen haben diese Akteure eine zentrale Stellung im Mediengeschäft. Bei einem Besuch in der Zentralredaktion der epa in Frankfurt am Main sprach Felix Koltermann mit Ben Wenz, Supervising Editor für den Bereich News, über den Umgang mit Kriegs- und Konfliktfotografie."»Journalismus machen, der zeigt, was ist«" mehr ...

Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie
Schwerpunktthema

Ins Netz gegangen #02: Linktipps zur Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie

Nach einer Reihe von Artikeln zu unserem Schwerpunktthema »Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie« folgen hier erneut einige spannende Fänge aus dem Netz. Diesmal steht die Arbeitspraxis von Kriegsfotograf*innen im Vordergrund. Wie unterschiedlich deren Zugänge und Motivationen sein können und was für absurde Stories es dazu gibt, das zeigen die Fälle eines gerade volljährig gewordenen Mannes und eines Freizeit-Kriegsfotografen ebenso wie die Fake Identität von Eduardo Martins. Das Fotojournalismus auch lokale Akteure stärken kann, zeigt die Geschichte einer jungen Jesidin, die gleichwohl nicht über das Dilemma hinweghilft, dass für Reportagen von lokalen Akteuren oft nur Spotpreise bezahlt werden."Ins Netz gegangen #02: Linktipps zur Kriegs-, Krisen- & Konfliktfotografie" mehr ...