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Alle Suchergebnisse zum Schlagwort »Kriegsfotografie«


Service #04

Alternativen zum Kriegsjournalismus

Die Debatte um alternative Konzepte in der Kriegs- und Konfliktberichterstattung findet auf verschiedenen Ebenen statt. Da sind neben der (foto-)journalistischen Community und der Kunstwelt die Hochschulen ebenso die Medienentwicklungszusammenarbeit zu nennen, aber auch der Medienjournalismus. Während das Konzept des konstruktiven Journalismus auf dem Weg in den Mainstream des deutschen Journalismus und damit auch Teil tagesaktueller Debatten ist, findet sich die Auseinandersetzung mit dem konfliktsensitiven Journalismus jedoch eher in Konflikt- und Postkonflikt-Staaten. mehr ...

Schwerpunktthema

Frei und arm oder Geld machen mit NGOs?

Viele freie Kriegsfotograf*innen können sich finanziell kaum über Wasser halten, denn die Reisekosten in Konfliktgebieten sind enorm, Versicherungen und Sicherheitsausstattungen kosten ein Vermögen. »Embedded« mit einer NGO oder UN-Agentur zu reisen, kann da eine Lösung sein. Doch wie viel Freiheit muss man dafür aufgeben und welches Dilemma tut sich da auf? mehr ...

Schwerpunktthema

Werdet hart, aber bleibt empfindsam

Die Arbeit als Fotojournalist*in in Kriegs- und Krisenregionen kann zweifellos schnell den Charakter einer menschlichen Grenzerfahrung bekommen. Dies gilt nicht nur in Bezug auf die physische Sicherheit, sondern auch die psychosozialen Folgen des Erlebten und Gesehenen. Was Fotojournalist*innen und Bildredakteur*innen dazu sagen und was die Einschätzung von Expert*innen zu dem Thema ist, hat Felix Koltermann für uns in Erfahrung gebracht. mehr ...

Schwerpunktthema

Mehr Sichtbarkeit für den Frieden

Ist es ethisch problematisch, in Zeiten, die von Kriegen, Krisen und Umweltzerstörungen dominiert zu sein scheinen, für Friedensfotografie zu plädieren? Friedensfotografie widmet sich dem Frieden nicht negativ, indem sie die Abwesenheit und damit die Wünschbarkeit des Friedens dokumentiert, sondern hält der etablierten Kriegsfotografie, mit der sie viele Ziele teilt, eine alternative Darstellungsweise entgegen, die Frieden positiv darstellt oder die Möglichkeit des Friedens visuell antizipiert. mehr ...

Schwerpunktthema

Ausbildung für die Kriegsfotografie?

Wer als junger Mensch in Deutschland das Berufsziel Fotojournalismus anstrebt, der hat neben einem Volontariat vor allem die Option eines Studiums an einer Fachhochschule. Während es an der Hochschule Hannover einen eigens auf dieses Themenfeld zugeschnittenen Studiengang gibt, wird das Thema an der Fachhochschule Dortmund über eine Professur abgedeckt. Als schwierig erweist sich für die Hochschulen der Umgang mit der Praxis der Kriegs- und Krisenfotografie. mehr ...

Schwerpunktthema

»Eine Kamera ist wie eine Waffe: alle haben Angst«

In Libyen sind Fotojournalist*innen oft die eierlegende Wollmilchsau: Übersetzer*innen, Fahrer*innen, Fixer, Journalist*innen und Fotograf*innen in einem. Gegenüber den nur national arbeitenden Kolleg*innen sind sie finanziell privilegiert, doch im internationalen Geschäft fühlen sie sich manchmal wie Journalist*innen zweiter Klasse. mehr ...

Schwerpunktthema

Auf eigene Rechnung in den Krieg

»Ich arbeite dort nicht wegen des Geldes.« Diesen Satz hört man immer wieder, wenn man mit Fotojournalist*innen spricht, die in Konflikt- und Kriegsregionen arbeiten. In der Praxis bedeutet dies oft: keine festen Aufträge und keine adäquate Absicherung. Warum sie trotzdem unter diesen Umständen arbeiten, erklären zwei Fotografen, die seit fünf Jahren den Krieg in der Ostukraine dokumentieren. mehr ...

Service #02

Sicherheit für Freelancer*innen in Krisen- und Kriegsregionen

Fragen nach persönlichem Schutz bei der Ausübung des Berufs als freie/r Fotojournalist*in können oft schneller an Bedeutung gewinnen, als man denkt. Diejenigen etwa, die in Hamburg im Jahr 2017 die Proteste gegen den G20 dokumentierten, können davon ein Lied singen. Während es dort vor allem um Fragen physischer Sicherheit sowie den Schutz des eigenen Equipments ging, kommen bei der Arbeit in Kriegs- und Krisenregionen eine Vielzahl von Themen dazu, die von Fragen digitaler Sicherheit, den Rücktransport im Fall von Krankheit und Verletzung bis zum Umgang mit möglicher Invalidität reichen. mehr ...

Service #01

Die Geschichte der Kriegsfotografie – Literaturliste

Über kaum ein Thema wurde so viel geschrieben, wie über die Geschichte der Kriegsfotografie. Kein Wunder, ist doch die Fotografie von Krieg und Gewalt etwas, über das sich trefflich streiten lässt, liegen doch journalistische Berichterstattung und politische Propaganda oft nah beieinander. Aufgrund der Fülle an bereits existierendem Material haben wir uns entschieden, die Geschichte der Kriegsfotografie nicht explizit in einem Artikel zu thematisieren, sondern euch an dieser Stelle eine Literaturliste anzubieten. mehr ...

Schwerpunktthema

Kriegsreporter – Mythos und Wirklichkeit eines Berufsbildes

Jene, die nicht im Krieg waren, habe ich gelernt, vergeben am ehesten die Bezeichnung Kriegsreporter*in. Medien in der Heimat sind das. Diese fragwürdige Aufwertung von Berufsgenoss*innen produziert vielerlei Mythen und Missverständnisse. Kriegsreporter*in wird bereits genannt, wer von kurzen Einsätzen zurückkehrt. Die Jahre, die ich im Irak, in Nahost, der Türkei und in Afghanistan vor allem gearbeitet aber auch gelebt habe, helfen zu verstehen: Krieg ist mehr als nur die ominöse Front. Krieg ist vor allem das Fehlen von mehr ...

Schwerpunktthema

Vom Kriege: Eine Begriffsdefinition

Wenn wir über die Kriegsfotografie sprechen, liegt es nahe, sich die Bedeutung des Wortes Krieg näher anzusehen. Denn was zeichnet einen Krieg eigentlich aus? Wodurch unterscheidet er sich von einem Konflikt oder einer Krise? Welche Rolle spielt die Gewalt? Und wie lässt sich davon der Frieden abgrenzen? In Zeiten, in denen Terroranschläge als Kriegserklärung gewertet werden und ein »Bilderkrieg« ausgerufen wird, erscheint es wichtiger denn je, sich über Bedeutung und Sinngehalt dieser Begriffe zu verständigen. mehr ...

Schwerpunktthema

Kriegs- und Krisenfotografie – ein stumpfes Schwert?

Die Kriegs- und Krisenfotografie gilt noch immer als die Königsdisziplin des Fotojournalismus. Seit Roger Fenton, der 1855 den Krim-Krieg im Auftrag der britischen Krone mehr inszenierte als dokumentierte, haben unzählige Fotograf*innen uns ihr Bild des Krieges geliefert – viele bezahlten dies mit ihrem Leben. Der Vietnamkrieg, in dem mehr Journalist*innen als Generäle getötet wurden, gilt als die letzte militärische Auseinandersetzung, in der sich Fotograf*innen frei bewegen konnten. mehr ...