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DI.DAY Wechselrezept

Chrome zu Firefox

Illustration: Florian Biege

Die Internet-Browser Google Chrome, Microsoft Edge und Safari (Apple) dominieren das Internet. Sie basieren fast alle auf der gleichen Technik (Chromium) - Google beherrscht damit die Standards im Web. Firefox ist eine der letzten großen, unabhängigen Bastionen (Open Source, angeboten von der Non-Profit-Organisation Mozilla Foundation), die sich für ein offenes Web einsetzt. Wenn Du zu Firefox wechseln möchtest, kannst Du loslegen:

Zutaten

Ein Computer oder Smartphone

Der Download-Link

mozilla.org/firefox

Zubereitung

1 Lade Firefox herunter und starte die Installation

2 Der wichtigste Schritt (Import)

Beim ersten Start (oder später unter »Einstellungen« → »Importieren und Sichern«) fragt Dich Firefox, ob Du Daten aus einem anderen Browser übernehmen willst. Wähle »Chrome« oder »Edge«.

3 Setze Häkchen bei Lesezeichen, Passwörter und Verlauf

4 Klicke auf »Importieren«

Zack – alles ist da, wo es hingehört, nur in einem sicheren Zuhause.

5 Lege Firefox als »Standardbrowser« fest

(Systemeinstellungen)

Nachtisch

1 Werbeblocker

Installiere den uBlock Origin Werbeblocker als Add-on in Firefox. Chrome plant, solche effektiven Blocker technisch einzuschränken – Firefox garantiert Dir weiterhin volle Kontrolle über Werbung.

2 Alternativen

Infos über weitere Browser-Alternativen wie den Brave- oder Tor-Browser findest Du beispielsweise in diesem Blog. Autor Mike Kuketz sieht übrigens auch den Vivaldi-Browser eher kritisch.

Guten Appetit! Du hast einen riesigen Schritt zu mehr digitaler Unabhängigkeit gemacht.

And once you #DIDitteile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!

Der Digital Independence Day ist
 ein gemeinsames Projekt vieler Organisationen, koordiniert von Save Social – Networks For Democracy.

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