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Daniel Pilar

Krieg in der Ukraine

Am Morgen des 24. Februar 2022 erwachte die Ukraine unter dem Lärm von Bombardements, als Russland eine groß angelegte Invasion mit dem Ziel der Einnahme Kyjiws und des Sturzes der Regierung startete. Damit wurde der russische Krieg gegen die Ukraine, der 2014 mit der Annexion der Krim begann, erheblich ausgeweitet. In den letzten drei Jahren wurden Städte wie Mariupol und Charkiw massiv zerstört, während andere, wie Bakhmut und Maryinka, völlig ausgelöscht wurden. Es wurden zahlreiche Kriegsverbrechen dokumentiert, die von den russischen Streitkräften begangen wurden, darunter die Entführung von fast 20.000 ukrainischen Kindern. Derzeit sind ca. 20% des ukrainischen Territoriums besetzt. Die deutlich kleinere ukrainische Armee verteidigt ihr Land entlang einer 1200 Kilometer langen Frontlinie.

Kinder und Jugendliche machen rund um ein Denkmal des sowjetischen Panzers T 34 in der Innenstadt von Charkiw, Ukraine, am 03.02.2023 eine Schneeballschlacht. Die Stadt Charkiw liegt nahe der Grenze zu Russland und ist dem ständigen Beschuss durch die russische Armee ausgesetzt.

Wolodymyr und Natalia Burkyna in ihrem Haus in Cherson, Ukraine, am 21.08.2023.Ihr Haus wurde von der Flut überschwemmt, nachdem der Kachowkaer Staudamm durch die Einwirkung des Krieges gegen die russische Armee brach und Teile der Stadt überflutete. Sie haben durch die Flut ihre Tochter Olha verloren, die im Haus nebenan lebte.

Roman, Erster Abteilungskommandant des Bataillons der 43. Artellerie Brigade der ukrainischen Armee, im durch ihre Panzerhaubitze 2000 aufgewirbeltem Sand, im Wald nahe der Ortschaft Torezk am 29.08.2024.

Zivilisten und Soldaten am Bahnhof in Kramatorsk, Ukraine, am 14.01.2024. Kramatorsk liegt nahe der Front im Donbass. Für viele Soldaten ist es der Zielbahnhof, an dem ihre Familien sie empfangen und verabschieden.

Über

DP

Daniel Pilar

Hannover, DE

Der Arbeitsbereich von Daniel Pilar reicht von internationalen Reportagen aus Krisenregionen über Porträts zu nationalen Themen aus Wirtschaft und Politik.

Er studierte Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover und mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. 

Daniel Pilar lebt in Hannover und arbeitet im Auftrag für verschiedene Verlage, Organisationen und Unternehmen und realisiert eigene Projekte.

Im Jahr 2018 erschien der Bildband “Afghanistan Endlos“ im Kettler Verlag und in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, über die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan. Als Mitautor fotografierte er den Porträtband “Soundtrack Deutschland“ über deutsche Musiker und war an diversen Buchpublikationen beteiligt. Seit Beginn der Invasion berichtet Daniel Pilar über den Krieg in der Ukraine.

Er wird von der Agentur laif für Photos und Reportagen in Köln vertreten.