FREELENS – Die Gründer*innen
Foto: Ute Mahler
30 Jahre FREELENS - für faire Vergütung, Wertschätzung, den Schutz des Urheberrechts und der Pressefreiheit
Zum 30-jährigen Bestehen von FREELENS widmete die FREELENS Galerie den Gründer*innen des Verbandes eine umfangreiche Ausstellung. Am 25. März 1995 hatten sich 128 Fotojournalist*innen zusammengeschlossen, um gemeinsamen berufspolitischen Herausforderungen zu begegnen – darunter verschlechterte Arbeitsbedingungen, ein Verlust an Wertschätzung für journalistische Fotografie sowie die zunehmende Gefährdung der Pressefreiheit. Aus dieser Initiative entwickelte sich FREELENS e.V., heute der größte Berufsverband professioneller Fotograf*innen in Deutschland mit rund 2.100 Mitgliedern.
Die Ausstellung würdigte die visionäre Kraft dieser Gründungsmitglieder und zeigte exemplarisch die Entwicklung des Bildjournalismus hin zu erweiterten, künstlerisch-fotodokumentarischen Erzählformen. Die präsentierten Arbeiten spiegeln politische Umbrüche und gesellschaftliche Herausforderungen wider und verdeutlichen zugleich die kontinuierliche Rolle fotografischer Positionen im öffentlichen Diskurs. Ergänzend zur Ausstellung fand ein Austausch zwischen FREELENS-Gründern und den FREELENS Young Professionals statt.
Mit »FREELENS – Die Gründer*innen« richtete der Verband den Blick sowohl auf seine Anfänge als auch in die Zukunft. Die gezeigten Positionen stehen stellvertretend für zahlreiche Fotografinnen, die mit ihrem beruflichen Engagement und ihrer publizistischen Arbeit wichtige Grundlagen für kommende Generationen geschaffen haben.
Mit Arbeiten und Publikationen von:
Bernd Arnold, Roman Bezjak, Peter Bialobrzeski, Hauke Dressler, Melanie Dreysse, Knut Gielen, Andreas Herzau, Heidi und Hans-Jürgen Koch, Urs Kluyver, Vincent Kohlbecher, Ute Mahler, Werner Mahler, Rudi Meisel, Jörg Modrow, Heiner Müller-Elsner, Rolf Nobel, Manfred Scharnberg, Hinrich Schultze, Maurice Weiss, Stefan Warter, Jörg Wischmann.
Fotos: Finn Jahnke