»An den Landungsbrücken raus«
Foto: Anaïs Perry
Die FREELENS Galerie präsentierte mit der Ausstellung »An den Landungsbrücken raus« die Arbeiten von 15 FREELENS Fotograf*innen, die Hamburg aus sehr persönlichen, häufig überraschenden Perspektiven zeigten. Die Ausstellung wurde am 24. Juli 2025 eröffnet und bot bis zum 18. September 2025 einen vielschichtigen Blick auf die Stadt jenseits etablierter Klischees und vertrauter Postkartenmotive.
Im Mittelpunkt standen fotografische Annäherungen an bekannte wie weniger bekannte Stadträume – von Osdorfer Born bis Neuengamme, von St. Pauli bis Wilhelmsburg. Die gezeigten Serien reichten von dokumentarischen Beobachtungen über poetische Annäherungen bis hin zu unmittelbaren, direkten Bildfindungen. Volksfeste, Kneipen, Wälder und urbane Nischen wurden ebenso thematisiert wie alltägliche Begegnungen, die im städtischen Rhythmus oft unbeachtet bleiben. Auch vermeintlich banale oder ungewöhnliche Orte – darunter Toilettenräume – wurden zu Schauplätzen für das Typische und zugleich Unerwartete.
Die Ausstellung griff den Titel eines bekannten Hamburg-Songs der Band Kettcar auf und lud dazu ein, im übertragenen Sinne »auszusteigen« und die Stadt mit frischem Blick zu betrachten. So entstanden vielfältige visuelle Streifzüge, in denen Hamburg als nahbare, eigenwillige und von gängigen Zuschreibungen gelöste Metropole sichtbar wurde.
Mit Arbeiten der FREELENS Fotograf*innen:
Max Arens, Manuel Armenis, Peter Bialobrzeski, Aliona Kardash, Siegfried Hansen, Enver Hirsch, Nicole Keller, Timo Knorr, Paula Markert, Anaïs Perry, Alexandra Polina, Henning Rogge, Hinrich Schultze, Marily Stroux und Jann Wilken.
Foto: Manuel Armenia