Berechne deinen notwendigen Umsatz und durchschnittliche Stunden- und Tagessätze
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Dieser Rechner hilft dir, basierend auf deinen individuellen Lebenshaltungskosten und Betriebsausgaben zu ermitteln, welchen Jahresumsatz und welchen durchschnittlichen Tagessatz du mindestens benötigst. Es handelt sich um keine exakte Prognose, sondern um ein Planungsinstrument. Es werden eine Reihe von Vereinfachungen vorgenommen (etwa bei Sonderausgaben, Freibeträgen und Nebeneinkünften), und es können natürlich nicht alle Konstellationen berücksichtigt werden. Trotz sorgfältiger Programmierung sind alle Berechnungen ohne Gewähr. Die Daten werden nicht gespeichert und rein lokal im Browser verarbeitet.
Für eine schnellere Berechnung kannst du auch gleich deine gesamten monatlichen privaten und beruflichen Kosten jeweils unter "Sonstiges" eintragen.
Wichtiger Hinweis:
Diese Berechnung zeigt dir bloß den durchschnittlichen Tages- bzw. Stundensatz, den du mindestens benötigst, um deine privaten und beruflichen Kosten zu decken. In der Praxis musst du deine Honorare an den konkreten Job anpassen. Welche Überlegungen du dabei anstellen solltest, erfährst du im FREELENS-Honorarleitfaden.
In der Regel sollten deine Honorare in der PR- und Werbefotografie (deutlich) höher sein als der hier errechnete Durchschnitt, in der journalistischen Fotografie werden sie wahrscheinlich niedriger sein. Wichtig ist, dass du im Durchschnitt der bezahlten Tage (also sowohl der Shootingtage als auch der Bildbearbeitungstage) nicht weniger als die hier errechneten Sätze erzielst, sonst ist dein Unternehmen nicht tragfähig.
1. Lebenshaltungskosten (monatlich)
Deine privaten Ausgaben für deinen Lebensunterhalt
Private Versicherungen & Vorsorge (monatlich)
Summe Lebenshaltungskosten pro Jahr:0
2. Betriebskosten (monatlich)
Kosten für deine selbstständige Tätigkeit
Berufliche Versicherungen & Beiträge (monatlich)
Summe Betriebskosten pro Jahr:0
3. Einkünfte aus Anstellung & Minijob
Bitte das zu versteuernde Einkommen eintragen – nicht das Bruttogehalt. Den genauen Wert findest du im letzten Steuerbescheid.
Was tatsächlich nach Steuern und Sozialabgaben aufs Konto kommt (12 Monatsnettos plus ggf. Urlaubs-/Weihnachtsgeld).
Hauptberuflich ist die Anstellung typischerweise, wenn du dort mehr verdienst als mit der Fotografie. Bei Hauptberuf Anstellung läuft KV/PV über den Arbeitgeber, auf den Gewinn aus der Fotografie fällt nur noch der KSK-Rentenbeitrag (9,3 %) an – wir nehmen dabei an, dass die Fotografie über der Geringfügigkeitsgrenze liegt und damit KSK-RV-pflichtig ist. Bei Hauptberuf Fotografie greift die volle KSK auf den Foto-Gewinn. Sonderfälle (z. B. Beamtinnen, PKV, Anstellungsbrutto über 4.225 €/Monat) werden nicht berücksichtigt. Im Zweifel ist „Hauptberuf Fotografie" die konservativere Wahl.
4. Sozialversicherung & Steuern
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt 2026 bei ca. 2,9%. Trage hier deinen individuellen Satz ein.
Wenn nicht KSK-versichert: Trage hier deinen individuellen Satz ein (z.B. 40% für Selbstzahler)
Bitte das zu versteuernde Einkommen eintragen – nicht das Bruttogehalt. Den genauen Wert findest du im letzten Steuerbescheid. Bei 0 wird der maximale Splittingvorteil angenommen.
Relevant, weil die Kirchensteuer bei Zusammenveranlagung auf den gemeinsamen Steuerbetrag berechnet wird. Wenn nur eine Person kirchensteuerpflichtig ist, wird hier eine Näherung verwendet.
Relevant für den Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung: Wer keine Kinder hat und 23 Jahre oder älter ist, zahlt 0,6% mehr.
Vereinfachung: Die gesetzliche Pflegeversicherung sieht zusätzlich einen nach Kinderzahl gestaffelten Beitragsabschlag für Eltern mit mehreren Kindern unter 25 Jahren vor. Diese Staffelung wird hier nicht abgebildet.
Stand 2026: 259 € pro Kind. Du kannst den Betrag anpassen.
5. Arbeitszeit & Auslastung in der Fotografie (bitte anpassen)
52 Wochen minus Urlaub, Feiertage, Krankheit (Standard: 42)
Deine tatsächliche durchschnittliche Arbeitszeit
Zeit für Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, freie Projekte etc., die nicht direkt gegenüber Kunden abgerechnet werden kann (üblicher Wert: 40%)
Abrechenbare Stunden pro Jahr:0
Abrechenbare Tage (à 8 Stunden):0
6. Rücklagen
Für Auftragsflauten, Reparaturen, Investitionen (wir empfehlen mindestens 10%)